TRANSPORT

Fahrgastschiffe der Fährlinie Bensersiel – Langeoog

2010/2011
Konzept / Sanierung
Auftraggeber Inselgemeinde Langeoog

Konzeption, Planung und Ausführungsplanung: Arbeitsgemeinschaft Brune/in.krause.

 

TOURISMUS

Conversationshaus Norderney
Kaffee / Bücherei / Gäste-Information / Lesesaal / Veranstaltungsraum / Einzelhandel

2008
Konzept / Sanierung

Wie kein anderes Bauwerk steht das Conversationshaus für den Aufstieg Norderneys vom Fischerdorf zu einem der renommiertesten Badeorte des Landes. Erst durch das Conversationshaus war es möglich, dem gesellschaftlichen Leben auf der Insel einen Raum zu geben. Der Glanz dieser Ursprungszeit als kaiserlicher Badeort verblich allerdings mit den Jahren. Der Umbau soll den Ursprungsgedanken des Conversationshauses als gesellschaftlicher Inselmittelpunkt wieder aktivieren und eine Verbindung zwischen der Geschichte und der Zukunft schaffen. Neue Dachkonstruktion für Tageslicht im ganzen Haus, modernste Lichttechnik, intelligente Klimatechnik ohne Stromverbrauch, höchste Ansprüche an das Design vom Lichtschalter bis zur Lampe.

Auftraggeber Staatsbad Norderney GmbH

Konzeption, Planung und Ausführungsplanung: Arbeitsgemeinschaft Brune / in.krause.
Bauleitung, Ausschreibung und Vergabe: Büro De Witt Janßen Partner.

 

GESUNDHEIT

Badehaus Norderney – Deutschlands grösstes Thalasso-Zentrum

2006
Konzept / Sanierung

Im Zentrum ein lichtdurchfluteter Basilika-ähnlicher Raum, der die Ebenen „Feuer” und „Wasser” miteinander verbindet. / Wasserebene: Massage, Meerwasserwannen, Meerwasser-Bewegungsbecken, Feuerbad, Kaltbad, Salzbad, Außenbecken, Meerwasserdampfbad, Wasserfallduschen, Ruhebereiche, heißer Stein.
/ Feuerebene: Massage, privater Spa-Raum, Schlammbad, Dampfbad, Waschbad mit Heißen Steinen und Meerwasserberieselung, Dampfsauna, Sauna, Sanarium, Kelo-Außensauna, Wärmeliegen, Ruhezonen im Innen- und Außenbereich, Fußwarmbecken, Lounge

Die vorhandene geradlinige Bauhausarchitektur wurde bei der Innenraumgestaltung konsequent weitergeführt. Naturstein-Oberflächen, warme Holztöne, bernsteinfarbenes Licht hinterleuchteter Onyx- Steinscheiben geben den Räumen eine beruhigende Atmosphäre. Das Spiel aus Licht, Schatten, Geräuschen und den Reflexionen der Wasseroberflächen in Verbindung mit dem grünlich schimmernden Naturstein bilden einen angenehmen Kontrast zu der Geradlinigkeit der Räume. Die Lichtstimmungen und Farbnuancen spiegeln den Charakter der Insel wieder.

Für die Umsetzung des Planungskonzeptes war die Nutzung der vorhandenen Bausubstanz von entscheidender Bedeutung. So war es möglich, die besonderen baulichen Qualitäten des Gebäudes, wie z. B. das Bewegungsbecken und die Eingangshalle, weiter zu nutzen und kostenintensive Eingriffe in die konstruktive Struktur des Gebäudes weitestgehend zu vermeiden. Alle vorhandenen Treppenhäuser und Aufzüge blieben erhalten und wurden sinnvoll in die neue Nutzung integriert.

Auftraggeber Staatsbad Norderney GmbH

Konzeption, Planung und Ausführungsplanung: Arbeitsgemeinschaft Brune / in.krause.
Bauleitung, Ausschreibung und Vergabe: Büro De Witt Janßen Partner.

 

HOTEL

Seesteg Norderney – Hotel / Restaurant / Spa

2007
Konzeption / Planung / Durchführung
Gewinner des Design- und Architekturwettbewerbs des Niedersächsischen Ministeriums und iF International Forum Design: „Gastlichkeit gestalten – Designimpulse für den Tourismus in Niedersachsen“

Ausgangslage: Das ursprüngliche historische Gebäude wurde 1893 erbaut und diente als Winterlagerhalle für den damaligen Seesteg. Im Dezember 2006 wurde der Seestegschuppen von den Brüdern Marc Brune, Architekt und Jens Brune, Hotelier erworben und in einer einjährigen Bauzeit zu einem eleganten Hotel kernsaniert.
Durch seine Authentizität reflektiert das Seesteggebäude von außen die Strenge und den Charakter der Norderneyer Geschichte. Deshalb entschieden sie sich, das Gebäude – welches nicht unter Denkmalschutz stand – dennoch in seiner Struktur zu erhalten.
/ Der vorgefundene alte Klinker war durch die exponierte Lage direkt am Meer salzdurchtränkt und damit porös. Alte Steine wurden ersetzt durch handgefertigte kohlegebrannte Klinker, die heutzutage nur noch in zwei Manufakturen europaweit hergestellt werden und bekleiden innen und außen das Mauerwerk des Seestegs.
/ Das Lagergebäude wurde neu mit einem Staffelgeschoss versehen, was sich dezent zurücknimmt und mit einer modernen Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Eiche und Bronze einen bewussten Gegensatz zur alten Gebäudesprache setzt. Hierzu gehört auch die rahmenlose Balkonbrüstung.
/ Von See aus gesehen ist das Hotel wie ein langer, horizontaler Streifen. Im Inneren wurde die Länge des alten Gebäudes von 50 Meter als Mittelachse aufgenommen, aus dem Erdgeschoss bis hin zum Obergeschoss mit dem 25 Meter langen Roof-top-Pool. Der unverstellte Zugang im Erdgeschoss zwischen der Lounge und dem Restaurant bis zu den angrenzenden Loft-Suiten bietet besondere Sichtachsen. Der Kaminblock deutet die Begrenzung des Kopfgebäudes an.

GASTRONOMIE

Milchbar Norderney
Restaurant / Bar / Lounge

2005
Konzept / Planung

Denkmalgeschützter Pavillon direkt an der Strandpromenade der Insel Norderney
Erweiterung des Gebäudes durch einen Glasbau und eine Terrasse mit 270 Grad Panoramasicht auf die offene Nordsee

Auftraggeber Staatsbad Norderney GmbH